Halbstadt Deutscher Nationalrayon
Russlands Deutsche

„Mein Haus ist hier“: 35 Jahre Deutscher Nationalrayon im Altai

Der Deutsche Nationalrayon im Altai wurde am 1. Juli 1991 in seinen historischen Grenzen wiederhergestellt. Wie bewertet der Vorsitzende der lokalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen, Alexander Steinbeck, dieses Ereignis 35 Jahre später? Warum ist er selbst hier geblieben und wie hilft er den Russlanddeutschen, ihre Identität zu bewahren?

Wolgawellen
Russlands Deutsche

Die Wolga als Symbol der Heimat: IVDK feiert 35 Jahre in Samara

Das Forum-Festival anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVDK) fand im Juni in Samara statt. Zeit und Ort wurden nicht zufällig gewählt: Am 28. Juni 1991 wurde der Verband gegründet. In Samara ist eine der aktivsten Mitgliedsorganisationen des IVDK tätig – das Regionale Zentrum für deutsche Kultur „Hoffnung“, und die Geschichte der Region ist eng mit dem Schicksal der Wolgadeutschen verflochten.

Trotz Fachkräftemangels: Gute Jobs sind hart umkämpft. Sergej Wedjaschkin/AGN Moskwa
Wirtschaft

„Red Flag“ im Lebenslauf: Das neue Stigma der Rückkehrer

In diesem Jahr sieht sich der russische Arbeitsmarkt einer neuen Herausforderung gegenüber: Relokanten – Russen, die nach 2022 das Land verlassen hatten – kehren zurück und stoßen auf Probleme bei der Arbeitssuche. Wenn früher Auslandserfahrung als zusätzlicher Pluspunkt im Lebenslauf galt, werden solche Bewerber nun als „unzuverlässig“ oder „aus dem Kontext gefallen“ eingestuft.

Wirtschaft

Benzinkrise: Kollaps (vorerst) abgesagt

Die Verfügbarkeit von Benzin in Russland wird derzeit von allen genau verfolgt. Nach dem Drohnenangriff auf die Moskauer Erdölraffinerie hat sich der Fokus der Aufmerksamkeit von den Regionen, wo die Beschränkungen schon lange gelten, auf die Hauptstadt verlagert.

Meinung und Medien

Warum nicht Schröder versuchen?

Die Idee, in der MDZ über Altkanzler Schröder als potenziellen Vermittler zu schreiben, erschien der Redaktion zunächst wenig sinnvoll. Verhandlungen sind derzeit nicht in Sicht, und die Kandidatur ist von vornherein chancenlos. Doch MDZ-Autor Roland Bathon ist der Ansicht, dass es sich lohnt, die Reaktionen auf den Vorschlag, Schröder als Mediator einzusetzen, näher zu beleuchten. Ein Kommentar.

Im Brunnenbecken liegen die verbrannten Fragmente des Panoramas „Die Verteidigung von Sewastopol“. Konstantin Michaltschewski/RIA Novosti
Kultur

Das Sewastopol-Panorama: Vom Münchner Atelier zum Trümmerhaufen

Das Panorama „Die Verteidigung von Sewastopol 1854–1855“, das zum Gedenken an die Verteidiger der Stadt im Krimkrieg geschaffen wurde, überstand den Ersten Weltkrieg, geriet dann im Zweiten Weltkrieg in Brand. Nach seiner Restaurierung stand es jahrzehntelang Besuchern offen – und fiel am 10. Juni erneut dem Krieg zum Opfer. Die MDZ ist den deutschen Spuren in der Geschichte des Pano­ramas nachgegangen.