Kein Stopp bis Wladiwostok Ausländische Autoproduzenten stehen auch in Russland vor Schwierigkeiten – doch die Hoffnung liegt weiter im Osten |
|   Date: 2009-06-08 |
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| WIRTSCHAFT |
Gut 230 Personen stark war die deutsche Delegation, die Ende Mai zu den Baden-Württemberg-Tagen nach Moskau aufbrach. Viele der Unternehmensvertreter kamen aus der Automobilindustrie. Obwohl Russlands Minister für Wirtschaft und Handel, Viktor Christenko, für das Jahr 2009 einen Einbruch des Pkw-Marktes um 60 Prozent prognostizierte, sehen sie hier im Osten die Chance, das weltweite Absatztief zu überbrücken. Ausdruck dafür sind auch die Verhandlungen bei der Übernahme des Autoproduzenten Opel durch den kanadischen Magna-Konzern, das russische Finanzhaus Sberbank und den Autohersteller GAS. Deutsche Befürworter dieses Deals hoffen, dass so mehr deutsche Autos auf die Straßen des größten Landes der Erde rollen. ...
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Wettrüsten der Pipelines Die EU und Russland liefern sich ein Rennen um Gas für die neuen Transitleitungen |
|   Date: 2009-06-06 |
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| WIRTSCHAFT |
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Während das Nabucco-Konsortium noch immer händeringend nach Zulieferern für seine Gasleitung nach Europa sucht, häufen sich beim größten Konkurrenten Gasprom die guten Nachrichten: Die Franzosen steigen bei Nord Stream ein, zusammen mit den Italienern will Gasprom die Kapazität von South Stream verdoppeln, auch an einer Pipeline aus dem Iran nach Indien arbeiten die Russen mit. Die Europäische Union will ihre Abhängigkeit vom russischen Gas verringern und hält weiter an Nabucco fest. Doch im Wettlauf um die profitabelsten Pipelines hat Russland im Moment die Nase vorn. ...
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Goldgrube auf 39 Quadratmetern Milliardär Michail Prochorow zieht steuerlich nach Sibirien um |
|   Date: 2009-06-06 |
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| WIRTSCHAFT |
| Michail Prochorow, der Reichste unter Russlands Reichen, hat seinen Hauptwohnsitz in Moskau zu Gunsten einer Drei-Zimmer-Wohnung in Jeruda, einem Kaff im Krasnojarsker Gebiet, aufgegeben. Der (formale) Umzug in die Taiga hat fiskalische Gründe: Seine Steuern zahlt der Multimilliardär damit nicht mehr in Moskau, sondern in Sibirien....
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Mit blauem Auge und gestutzten Flügeln Blue Wings bietet sich nach zwischenzeitlichem Flugverbot nun als Übernahmekandidat für Aeroflot an |
|   Date: 2009-05-25 |
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| WIRTSCHAFT |
Deutschlands fünftgrößte Fluggesellschaft musste fünf Wochen lang am Boden bleiben. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hatte Blue Wings die Betriebsgenehmigung nicht verlängert. Der russische Großaktionär Alexander Lebedew wittert Protektionismus. Nun will er seine Anteile an Aeroflot verschenken....
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Zuckerbäcker ohne Grenzen Ein kulinarischer Botschafter versüßt die Baden-Württemberg-Tage in Moskau |
|   Date: 2009-05-24 |
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| WIRTSCHAFT |
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Liebe geht durch den Magen, Völkerfreundschaft auch – zu diesem Schluss muss kommen, wer immer mit Eberhard Holz spricht. Der Bäckermeister aus Baiersbronn im Schwarzwald war schon auf lukullischer Mission in Ungarn, China und Südafrika. Doch vor allem ein Land ist ihm in seiner Laufbahn ans Herz gewachsen: Russland. Ende Mai kommt er erneut nach Moskau, um bei den Baden-Württemberg-Tagen zu zeigen, was in seinem Bundesland auf den Tisch kommt. Sein Engagement ist nicht nur ein kurzer Gastauftritt, schon lange macht sich Holz für den Kultur- und Wissensaustausch stark. ...
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Zuhause in der Ferne Das neue German Centre in Moskau will Mittelständlern als Sprungbrett nach Russland dienen |
|   Date: 2009-05-11 |
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| WIRTSCHAFT |
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Ende Mai werden in der russischen Hauptstadt die Baden-Württemberg-Tage stattfinden. Zu den Höhepunkten des viertägigen Programms zählt die Einweihung des German Centre Moscow. Die russische Hauptstadt gehört nun neben Delhi, Dubai und Shanghai in die Reihe der weltweit acht Handelszentren, die sich dem Fortkommen des deutschen Mittelstandes im Ausland verschrieben haben. Neben Beratung und Büroräumen sollen Unternehmen, die den Schritt nach Russland wagen, ab Anfang 2010 noch von vielen weiteren Angeboten Gebrauch machen können. ...
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Rusnano rührt die Werbetrommel Die staatliche Holding will russische Nanotechnologie zur Weltspitze machen |
|   Date: 2009-05-05 |
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| WIRTSCHAFT |
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Lindgrüne Wände mit goldenem Dekor, mannshohe Kristalllüster in Zweierreihe – der große und glanzvolle Palaissaal des Hotel Adlon in Berlin ist Mitte April Bühne für ein Thema, das sonst nur im Kleinen und hinter verschlossenen Werks- und Labortüren stattfindet – Nanotechnologie. Einen Steinwurf vom Brandenburger Tor entfernt macht Anatolij Tschubajs, der Vorstandsvorsitzende von Rusnano, Werbung für ein Milliardenprojekt der russischen Regierung. Bei der Entwicklung neuer Technologien und Produkte aus dem Nanobereich will Russland aufholen und irgendwann sogar eine Vorreiterrolle einnehmen. Bis 2015 sollen mindestens drei Prozent des weltweiten Nanomarktes durch russische Produktionen erobert werden. Dafür suchen die Russen jetzt Kooperationspartner. ...
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Gasprom stolpert gen Osten Spät bemüht sich der Energieriese, sein Absatztief durch Verkäufe nach Asien zu überwinden |
|   Date: 2009-05-02 |
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| WIRTSCHAFT |
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Mitte April gestand es Walerij Golubew, der Vizevorstandschef von Gasprom, öffentlich ein: Das vom Staat kontrollierte Energieunternehmen muss in den nächsten vier bis fünf Jahren die Gasförderung um etwa zehn Prozent senken. Absatzprobleme aufgrund der Wirtschaftskrise und politische Querelen um Pipelinenetze drücken auf die Prognosen des Konzerns. Nun will sich der Konzern auf Gasverflüssigungstechnologien und den Export Richtung Asien konzentrieren — viel zu spät, sagen Marktbeobachter. ...
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Jedem sein Traktor Wie der Millionär und Missionar German Sterligow die russische Wirtschaft retten will |
|   Date: 2009-04-27 |
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| WIRTSCHAFT |
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Mit werbewirksamen Slogans wie „Die Krise ist Zeit für das Zeugen von Kindern“ wirbt German Sterligow für ein neues Gesellschafts- und Warentauschsystem. Der Ausweg aus dem Konjunkturtief führe über die Bedeutung des Geldes im modernen Wirtschaftskreislauf – und diese müsse deutlich reduziert werden, sagt der einst erste Rubelmillionär Russlands. Über seine Tauschzentren hinaus hat der exzentrische Geschäftsmann aber eine größere Mission. Er will die von Arbeitslosigkeit bedrohten Städter zurück aufs Land führen. Für seine Kritiker ist das Warentauschsystem längst überholt. ...
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Ins Netz gegangen Telefonieren für Kopeken – lohnt sich der Umstieg? |
|   Date: 2009-04-21 |
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| WIRTSCHAFT |
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Die Kopeke hat im heutigen Russland keinen leichten Stand. Im Alltag ist sie praktisch nutzlos und selbst als Trinkgeld nicht zu gebrauchen. Doch nun verspricht die TV- und Straßenwerbung eine Teilrehabilitation: Für nur 5 Kopeken können Handybesitzer seit Mitte März mobil telefonieren und SMS verschicken. Geht das mit rechten Dingen zu? ...
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