Die unvollendete Zollunion Unternehmen zahlen an Grenze bis zu 30 Prozent des Warenwertes |
|   Date: 2010-09-05 |
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| WIRTSCHAFT |
| Die Zollunion sei das bedeutendste Projekt in Russlands jüngerer Geschichte, sagt Präsident Dmitrij Medwedew. Russland, Kasachstan und Belarus wollen in Zukunft einen Binnenmarkt für ihre insgesamt 168 Millionen Einwohner schaffen. Die seit Januar bestehende Zollunion ist der erste Schritt. Im Juli trat der neue Zollkodex in Kraft. Die koordinierte Zoll- und Außenhandelspolitik der drei GUS-Staaten soll auch für ausländische Unternehmen Erleichterungen bringen. In Russland aktive Firmen und Experten sind sich allerdings uneinig, ob dies der Fall sein wird. ...
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Kommunen brauchen mehr Verantwortung Welche Lehren aus den Bränden des Sommers 2010 zu ziehen sind - ein Gastkommentar |
|   Date: 2010-09-01 |
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| WIRTSCHAFT |
| Während uns der ungewöhnlich heiße Sommer verlässt und die Brände auf dem russischen Territorium zurückgehen, fangen die Ökonomen an, eine Bilanz der unerfreulichen Folgen zu erstellen. Die bereits veröffentlichten Schätzungen der Verluste — sie reichen von einem halben bis anderthalb Prozent des Bruttoinlandsprodukts - berücksichtigen vor allem die kurzfristigen Folgen der Trockenheit für die Landwirtschaft des Landes und beruhen auf einem geringeren Niveau an Nachfrage und Industrieproduktion, als es in der Realität der Fall ist. ...
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Schnell übers Meer St. Petersburg lockt Unternehmen mit Häfen - Fraport erweitert Flughafen Pulkowo |
|   Date: 2010-08-19 |
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| WIRTSCHAFT |
| Sie liegt im Schatten von Moskau und den öl- und gasreichen Vorkommen von Sachalin: Die ehemalige Hauptstadt St. Petersburg steht erst an siebter Stelle der bevorzugten Ziele für ausländische Unternehmen. Nur etwa 2,5 Prozent der Direktinvestitionen werden in der Metropole an der Newa getätigt. Dennoch verstärken gerade deutsche Unternehmen ihre Engagements im Nordwesten Russlands. Sie schätzen die bessere Transparenz bei der Vergabe von Aufträgen und die Lage der Stadt am Finnischen Meerbusen. Denn während an der Landgrenze die Lkw stundenlang im Stau stehen, fließen hier die Handelsströme schneller — über das Meer. ...
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Kampf gegen Windmühlen Die russische Anti-Piraten-Organisation steht auf verlorenem Posten |
|   Date: 2010-07-30 |
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| WIRTSCHAFT |
| Kaum ist der neueste Hollywoodblockbuster im Kino, schon steht er in russischen Geschäften im Regal – als Raubkopie selbstverständlich. Die russischen „Schwarzbrenner“ geben sich keine Mühe, ihre Ware zu verstecken. Sie bieten sie beinahe an jeder Metrostation feil. Die Organisation zur Bekämpfung der Piraterie, „Rossijskaja Antipiratskaja Organisazija“ (RAPO), steht auf verlorenem Posten....
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Medwedew, der Häuslebauer Raus aus dem Hochhaus, rein ins Eigenheim – so will es ein staatliches Programm |
|   Date: 2010-07-26 |
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| WIRTSCHAFT |
| „Jeder Familie – ein eigenes Haus“. Dieses Motto klingt verdächtig nach einem ähnlichen Slogan aus der Sowjetzeit: „Jeder Familie – eine eigene Wohnung“. Doch der Spruch ist brandaktuell – und durchaus ernst gemeint. Der russische Präsident Dmitrij Medwedew hat eigens für dieses Ziel den Föderalen Fonds zur Unterstützung des Wohnungsbaus gegründet. Der Fonds kassiert Land von staatlichen Behörden und Ministerien ein. Auf diesem Grund und Boden sollen die Russen ihren Traum vom eigenen Häuschen erfüllen. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob genügend Russen diesen Traum träumen. ...
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Griff nach den Sternen In Russland werden Hotels, Skipisten und Strände künftig genauer unter die Lupe genommen |
|   Date: 2010-07-21 |
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| WIRTSCHAFT |
| Russland hat Großes vor. Die Winterolympiade 2014 wird in Sotschi stattfinden, der FIFA liegt die russische Bewerbung für die Fußball-WM 2018 oder 2022 vor. Das alles bedeutet einen Touristenansturm aus dem Ausland. Damit die Gäste sich an der Schwarzmeerküste oder in den Gebirgskurorten auch wohlfühlen, wird jetzt schon die Tourismus-Infrastruktur auf Vordermann gebracht. Per Gesetz von Mitte Juni wird die Klassifizierung von Hotels, Skipisten und Stränden zur Pflicht. Erschummelte Sterne soll es nicht mehr geben. ...
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Resistent gegen Turbulenzen Der russische Arbeitsmarkt widersteht der Krise besser als erwartet |
|   Date: 2010-07-10 |
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| WIRTSCHAFT |
| Inmitten der russischen Krisen-Horrormeldungen sticht eine Kennziffer heraus: die Arbeitslosenstatistik. Hier steht Russland im Vergleich gut da. Selbst auf dem Höhepunkt der Krise betrug die Arbeitslosenquote knapp neun Prozent, etwa drei bis vier Prozentpunkte mehr als in konjunkturell besseren Zeiten. Die Ursache für die positiven Signale: Der Arbeitsmarkt reagiert seltener mit Entlassungen, dafür mit Kurzarbeit, Zwangsurlaub, Lohnkürzungen oder -aufschub....
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Schmutzige Wäsche Pestizide und Schwermetalle fließen ungeklärt in die Newa |
|   Date: 2010-07-06 |
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| WIRTSCHAFT |
| Die Newa ist nicht nur der Stolz St. Petersburgs, sie ist auch die Trinkwasserquelle für alle Bewohner der Stadt und Tausende in ihrer Umgebung. Der Fluss ist allerdings so stark verschmutzt, dass die Umweltschutzorganisation Greenpeace das Projekt „Saubere Newa“ gegründet hat. Die Mitglieder haben zahlreiche Wasserproben getestet. Das Ergebnis ist sehr bedenklich. ...
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Signale aus dem All Das russische Navigationssystem Glonass will GPS überflüssig machen |
|   Date: 2010-06-27 |
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| WIRTSCHAFT |
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Seit dem Beginn des Jahrtausends treibt die russische Regierung das Glonass-Navigationssystem (Globalnaja Navigazionnaja Sputnikowaja Sistema), Konkurrent des amerikanischen GPS, voran. Das russische System soll ein Alleskönner sein: die Wirtschaft ankurbeln, für politische Unabhängigkeit sorgen, der Gesellschaft nutzen und das Militär unterstützen. Doch noch sind nicht alle Satelliten in der Umlaufbahn. ...
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Sand in den Augen So will Russland modernisieren: Ausländische Investoren sollen Sowjetschrott aufmöbeln |
|   Date: 2010-06-26 |
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| WIRTSCHAFT |
| Es war einer der Höhepunkte der Rede Dmitrij Medwedews beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg im Juni. Der Präsident kürzte per Ukas die Zahl der „strategischen Unternehmen“ auf ein Fünftel. Jene Unternehmen waren zuvor für Privatinvestoren unerreichbar. Ein donnernder Applaus folgte der Erklärung. „Es ist unser wichtigstes Ziel, für ausländische Investoren komfortable Arbeitsbedingungen zu schaffen“, sagte Medwedew. Doch als wenige Tage später Einzelheiten bekannt wurden, dürften die meisten Investoren enttäuscht gewesen sein. ...
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