14.07.2009
Seit General Motors (GM) Anfang Mai Insolvenz angemeldet hat, bangt man in Rüsselsheim vor allem um eins: den Fortbestand der Automarke Opel. Nach mühevollen Sitzungen im Bundeskanzleramt entstand Ende Mai eine erste Vereinbarung mit dem Opel-Mutterkonzern GM: Die Mehrheit an der neuen Opel-Gesellschaft soll ein Triumvirat aus dem kanadisch-österreichischen Automobilzulieferer Magna und dessen russischen Partnern Sberbank und dem Autobauer GAS innehaben. Der Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Heinrich Weiss kritisiert diese Abmachung auf das Schärfste. Die Mitbewerber wollen unterdessen noch nicht aufgeben.
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