Während das Nabucco-Konsortium noch immer händeringend nach Zulieferern für seine Gasleitung nach Europa sucht, häufen sich beim größten Konkurrenten Gasprom die guten Nachrichten: Die Franzosen steigen bei Nord Stream ein, zusammen mit den Italienern will Gasprom die Kapazität von South Stream verdoppeln, auch an einer Pipeline aus dem Iran nach Indien arbeiten die Russen mit. Die Europäische Union will ihre Abhängigkeit vom russischen Gas verringern und hält weiter an Nabucco fest. Doch im Wettlauf um die profitabelsten Pipelines hat Russland im Moment die Nase vorn.