08.06.2009 Gut 230 Personen stark war die deutsche Delegation, die Ende Mai zu den Baden-Württemberg-Tagen nach Moskau aufbrach. Viele der Unternehmensvertreter kamen aus der Automobilindustrie. Obwohl Russlands Minister für Wirtschaft und Handel, Viktor Christenko, für das Jahr 2009 einen Einbruch des Pkw-Marktes um 60 Prozent prognostizierte, sehen sie hier im Osten die Chance, das weltweite Absatztief zu überbrücken. Ausdruck dafür sind auch die Verhandlungen bei der Übernahme des Autoproduzenten Opel durch den kanadischen Magna-Konzern, das russische Finanzhaus Sberbank und den Autohersteller GAS. Deutsche Befürworter dieses Deals hoffen, dass so mehr deutsche Autos auf die Straßen des größten Landes der Erde rollen.