Hunde unterm Hammer Möpse und Dogge fanden in Irkutsk neue Besitzer |
|   Date: 2010-07-31 |
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| REGIONEN RUSSLANDS |
| Über 3.300 Euro Schulden hat eine Familie aus dem sibirischen Irkutsk gegenüber der staatlichen Behörde für Eigentum Rosimuschtschestwo angesammelt. Deshalb wurde nun das Wertvollste zwangsversteigert, was sie besaß: ihre Haustiere. |
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Kampf gegen Windmühlen Die russische Anti-Piraten-Organisation steht auf verlorenem Posten |
|   Date: 2010-07-30 |
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| WIRTSCHAFT |
| Kaum ist der neueste Hollywoodblockbuster im Kino, schon steht er in russischen Geschäften im Regal – als Raubkopie selbstverständlich. Die russischen „Schwarzbrenner“ geben sich keine Mühe, ihre Ware zu verstecken. Sie bieten sie beinahe an jeder Metrostation feil. Die Organisation zur Bekämpfung der Piraterie, „Rossijskaja Antipiratskaja Organisazija“ (RAPO), steht auf verlorenem Posten.
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Vorwärts im Rückwärtsgang Der Aufstieg auf den Moskauer Fernsehturm ist ein Nachruf auf den Geist der Sowjetzeit |
|   Date: 2010-07-29 |
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| FEUILLETON |
Der Fernsehturm in Ostankino. Ein Kindertraum. Und das Heute. Was man bei einer Führung auf den berühmten Fernsehturm erleben kann. Ein Beitrag aus unserer Reihe „Planet Moskau |
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Achtung, schwarze Katze Ein Restaurant beschwört ein Moskau herauf, das es so nur im Fernsehen gab |
|   Date: 2010-07-28 |
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| FEUILLETON |
| Die Sehnsucht nach der Sowjetzeit verschwindet nicht. Zumindest nicht die nach den Filmen der guten alten Zeit. Der Krimi „Mesto wstretschi izmenit nelzja“ („Der Treffpunkt darf sich nicht ändern“) gehört zu den Klassikern, die nostalgische Gefühle aufkommen lassen. In der fünfteiligen Fernsehserie fahnden zwei Beamte der Moskauer Kriminalpolizei, Gleb Scheglow und Wolodja Scharapow, nach der Bande „Tschjornaja Koschka“ (Schwarze Katze). Als der spannende Film 1979 über die Bildschirme flimmerte, wurden seine Helden zu Idolen der Jugend, die Dialoge sind legendär. In Moskau hat die Serie beinahe ein eigenes Museum — das Restaurant „Tschjornaja Koschka“. Hier fühlen sich Besucher zurückversetzt in das verruchte Moskau der 40er Jahre.
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„Weder deutsche Dörfer noch deutsche Bauern“ Seit der Ausreisewelle der 90er Jahre ist für die deutsche Diaspora in Usbekistan nichts mehr, wie es war |
|   Date: 2010-07-27 |
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| RUSSLANDS NACHBARN |
| Auf der Suche nach einem besseren Leben hat es Tausende Deutsche im 19. Jahrhundert nach Usbekistan verschlagen. Auf der Suche nach einem besseren Leben haben ihre Nachfahren Usbekistan auch wieder verlassen, am Ende des 20. Jahrhunderts war das, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die meisten wanderten nach Deutschland aus, andere nach Russland. Geblieben sind geschätzte 6.000 bis 12.000 Menschen. Die deutsche Diaspora droht ihre Identität zu verlieren. Deutschland versucht, mit konkreter Hilfe gegenzusteuern.
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Medwedew, der Häuslebauer Raus aus dem Hochhaus, rein ins Eigenheim – so will es ein staatliches Programm |
|   Date: 2010-07-26 |
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| WIRTSCHAFT |
| „Jeder Familie – ein eigenes Haus“. Dieses Motto klingt verdächtig nach einem ähnlichen Slogan aus der Sowjetzeit: „Jeder Familie – eine eigene Wohnung“. Doch der Spruch ist brandaktuell – und durchaus ernst gemeint. Der russische Präsident Dmitrij Medwedew hat eigens für dieses Ziel den Föderalen Fonds zur Unterstützung des Wohnungsbaus gegründet. Der Fonds kassiert Land von staatlichen Behörden und Ministerien ein. Auf diesem Grund und Boden sollen die Russen ihren Traum vom eigenen Häuschen erfüllen. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob genügend Russen diesen Traum träumen.
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Nächster Halt: Ferner Osten Buchtipp: Alte Reise neu erlebt |
|   Date: 2010-07-25 |
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| FEUILLETON |
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Es ist das Jahr 1903. Die Geburtsstunde der legendären Transsibirischen Eisenbahn, der Schienenstrecke, die Moskau mit den Pazifikhäfen Dalnij und Wladiwostok verbindet. Den damals 52-jährigen Eugen Zabel ergreifen sofort Neugier und Reisefieber. Nach kurzer Planung packt der deutsche Journalist und Russlandfreund seine Sachen und macht sich von Berlin aus auf die lange Reise in den fernen Osten – alles per Zug natürlich. Erlebnisse und Eindrücke dieser Reise schildert der Autor ausführlich in seinem Buch „Transsibirien. Mit der Bahn durch Russland und China – 1903“. |
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Grüne Welle WWF lobt Vorhaben zum Artenschutz |
|   Date: 2010-07-24 |
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| REGIONEN RUSSLANDS |
| Russland will in den kommenden zehn Jahren weitere 38.000 Quadratkilometer Fläche unter Schutz stellen – ein Territorium nahezu von der Größe der Schweiz. Das Umweltministerium kündigte Anfang Juli die Einrichtung von neun neuen Naturschutzgebieten und 13 Nationalparks bis 2020 an, unter anderem in Dagestan, in der Murmansker Oblast und auf den Kurilen. Außerdem werden Meerespufferzonen von mehr als 10.000 Quadratkilometer Fläche geschaffen. Bestehende Bioreservate und Nationalparks wachsen um 5.000 Quadratkilometer. Damit erhöht sich der Anteil geschützter Gebiete an der Gesamtfläche des Landes von 2,7 auf 2,9 Prozent. |
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Ein Kochbuch erobert Russland Wie die Deutsche Helene Molochowetz mit ihren Rezepten russische Ehen rettete |
|   Date: 2010-07-23 |
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| GESCHICHTE |
| In St. Petersburg gibt es ein edles Restaurant mit dem Namen „Molochowetz` Traum“. Helene Molochowetz – das ist ein Name, der in Russland schon seit fast 150 Jahren einen guten Klang hat. Die Betreiber des Petersburger Restaurants zählen sie sogar zu den fünf Frauen, die den größten Einfluss auf die russische Gesellschaft hatten. Und das alles wegen eines Kochbuches. Ein Kochbuch, das so erfolgreich war, dass es zu seiner Zeit in vielen Haushalten neben der Bibel das einzige Buch war. Helene Molochowetz entstammte einer deutschen Familie, sie starb im Jahre 1918. Nach ihren Rezepten wird heute noch gekocht.
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Sparen auf Aufschwung komm raus Die Letten machen den Griechen vor, wie man die Wirtschaftskrise bewältigen kann |
|   Date: 2010-07-22 |
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| RUSSLANDS NACHBARN |
| Vor einem Jahr stand Lettland kurz vor der Pleite. Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt, im nächsten Jahr könne man sogar wieder mehr Geld ausgeben, erklärte Premier Valdis Dombrovskis zuletzt. Das Blatt gewendet hat der Baltenstaat durch einen rigiden Sparkurs. Tausende wurden entlassen, Gehälter drastisch gekürzt. Gleichzeitig nutzten Unternehmer die Krise für sich und modernisierten ihre Firmen grundlegend. Die Europäische Union meint, Griechenland könne sich an Lettland ein Beispiel nehmen.
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